- Typ-1-Diabetes ist selten – er kommt nur bei 5 bis 10 % der Menschen mit Diabetes mellitus vor. Normalerweise tritt er bereits in der Kindheit oder während der Pubertät auf. Aus diesem Grund wurde er früher auch Jugenddiabetes genannt.
- Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper seine eigenen Zellen angreift. Bei Menschen mit dieser Art von Diabetes mellitus greift der Körper die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse an.
- Typ-1-Diabetes wurde früher auch insulinabhängiger Diabetes mellitus genannt, weil bei dieser Krankheit die Bauchspeicheldrüse – das Insulin-produzierende Organ – nicht genügend Insulin bilden kann. Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen sich täglich Insulin spritzen.
| - Typ-2-Diabetes kommt sehr viel häufiger als Typ-1-Diabetes vor, 85 bis 95 % der Menschen mit Diabetes mellitus haben Typ-2-Diabetes. Dieser tritt normalerweise im Erwachsenenalter auf. Aus diesem Grund wurde er früher auch Erwachsenendiabetes genannt.
- Beim Typ-2-Diabetes ist die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage, so viel Insulin zu produzieren, wie Ihr Körper braucht. Das Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, wird vom Körper nicht richtig verwertet.
- Typ-2-Diabetes ist häufig erblich bedingt. Er kann auch durch eine ungesunde Lebensweise, wie beispielsweise eine gesunde Diät nicht einzuhalten oder sich nicht ausreichend zu bewegen, entstehen.
- Typ-2-Diabetes kann oft mit einer Diät oder Medikamenten-Einnahme behandelt werden. Er kann sich aber auch verschlimmern, so dass schließlich tägliche Insulinspritzen notwendig werden.
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